Autor: Hendrik Borggreve

Kontakt

Sozialbüro Borggreve Leitung            Hendrik Borggreve Sekretariat      Frau Heller Ostheimer Str. 28 51103 Köln-Vingst Unser Büro ist im Allgemeinen Dienstags und Donnerstags  von 9.45 Uhr bis  13.30 besetzt . Gerne vereinbaren wir mit Ihnen individuelle Termine für ein Infogespräch Telefon/Büro   0221 -29 47 258 ( mit AB) Fax                       0221 – 99 206 511 E-Mail                info@sozialbuero-borggreve.de Internet             www.sozialbuero-borggreve.de      Besuchen sie uns auf Facebook Wir verwenden THREEMA, den datenschutzkonformen Messenger auf unseren Dienst-Smartphones Hinweise zur Installation und zur Verwendung von THREEMA und der THREEMA-ID finden sie HIER          Hendrik Borggreve Mobil  0163 – 546 16 03 borggreve@sozialbuero-borggreve.de THREEMA – ID    PTKYK5TW Gabriele Frank Mobil 0176 – 63 31 17 852 frank@sozialbuero-borggreve.de THREEMA – ID    wird angelegt   Julia Hanich hanich@sozialbuero-borggreve.de THREEMA – ID    wird angelegtelegt Petra Heller 0221 – 29 47 258 (Büro) heller@sozialbuero-borggreve.de  THREEMA – ID    wird angelegt Soraya Witten Mobil   0157 – 35 42 48 64 witten@sozialbuero-borggreve.de THREEMA – ID    wird angelegt Marlene Zöller-Borggreve Mobil  0163 – 546 …

BEWO

Das Betreute Wohnen ist eine Form der Eingliederungshilfe, und wird im Wesentlichen vom Landschaftsverband Rheinland finanziert. D.h. das wir sie dann unterstützen können, wenn sie in ihrem normalen Lebensumfeld aufgrund ihrer psychischen Erkrankung nicht gut alleine zurechtkommen. Probleme im Wohnbereich, wie das Scheitern an Ordnung und Sauberkeit, sowie die Kapitulation vor Formularen, und Anforderungen der Ämter und der Banken sind oft Anlässe zum Beginn des Betreuten Wohnens. Wenn auch noch ein starker Rückzug in die eigene Wohnung stattfindet und man eigentlich kaum noch einem Menschen begegnet und damit auch wegen ausbleibender Arztkontakte die eigene Gesundheit gefährtdet, kann das Wohnen in der eigener Wohnung evtl. gefährdet sein. Oft sind in diesem Zusammenhang dann auch eine Freizeitgestaltung, wie andere Menschen sie kennen, die Pflege von Freundschaften und die Teilnahme an kulturellen und politischen Veranstaltungen nicht mehr möglich. Auch wenn es noch nicht so weit gekommen ist, – sie aber wieder aktiver werden wollen würden wir uns über ihren Anruf/ihre Mail etc. freuen. Das Betreute Wohnen unterstützt sie Zuhause, in ihrem sozialen Umfeld, bei Ämtern und Behörden. D.h. …

Themen

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es bestimmte Bereiche gibt, in denen das Betreute Wohnen besonders hilfreich sein kann.
Diese Schwerpunkte werden wir ihnen hier etwas ausführlicher dargestellen

Profil

Jede Betreuung ist eine Krücke, sie trägt dich ein Stück, wenn du nicht alleine  laufen kannst, aber irgendwann wird sie vielleicht selber zur Behinderung . Das Ambulant Betreute Wohnen soll helfen, die Selbsthilfekräfte  der betreuten Klientinnen und Klienten zu fördern und zu entwickeln, um professionelle Betreuung ganz, oder in Teilen überflüssig werden zu lassen, – wenn dieses möglich ist. Damit das gelingen kann,  ist es notwendig, dass alle Mitarbeiter des Sozialbüro Borggreve regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen, Zugang zu Fachliteratur und Fachzeitschriften haben und regelmäßig an Teamsitzungen und Supervision teilnehmen ist das Sozialbüro Borggreve in Kooperation mit  anderen Diensten.  Dieses ermöglicht die Erschließung neuer Informations- und Handlungsfelder für die Klientinnen und Klienten des Sozialbüro Borggreve, aber auch für uns Profis . ist das  Ambulant Betreute Wohnen des Sozialbüros Borggreve eingebunden in das sozialpsychiatrische Versorgungssystem der Stadt Köln, und arbeitet entsprechend mit den SPZ`s in Köln  und anderen wichtigen sozialpsychiatrischen Versorgungseinrichtungen dieser Region zusammen. ist das Sozialbüro Borggreve auch gut vernetzt in Fachgesellschaften bzw. Fachverbänden Mitgliedschaft / Mitarbeit in der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V (DGSP) …

Hilfeplan + Unterlagen

Damit der Landesverband Rheinland (LVR) einen Antrag auf Bewo bewilligen kann benötigt er im wesentlichen einen Individuellen Hilfeplan, eine Fachärztlichen Notwendigkeitsbescheinigung und zur Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse einen Sozialhilfegrundantrag. In dem Individuellen Hilfeplan (IHP) Wird herausgearbeitet, was der Mensch der  Betreutes Wohnen beantragt in seinem Leben überhaupt anstrebt. Wir beschreibenIn den IHP auch wie dieser Antragsteller aktuell lebt, was er gut kann und was er nicht so gut kann. Es gibt zum Beispiel auch Dinge die einen Menschen in seinem Leben befördern und ihn beflügeln. Ebenso gibt es Dinge die einen Menschen behindern und in seinem Leben eine Barriere darstellen . Diese Dinge werden ebenso im Hilfeplan erwähnt. Am Ende des Hilfeplans stehen dann konkrete Ziele, die gemeinsam in einem bestimmten Zeitraum angestrebt werden. Zur Beantragung des Betreuten Wohnens wird auch noch eine Fachärztliche Stellungnahme  benötigt. Ein Vordruck für eine solche Stellungnahme können Sie über das Sozialbüro Borggreve erhalten. Der Landschaftsverband Rheinland als Sozialhilfeträger kann das Betreute Wohnen (als Sozialhilfeleistung) nur denjenigen Menschen bezahlen, die in ihrem Einkommen und Vermögen unterhalb bestimmter Freibeträge liegen. Der …

Wie beantrage ich das BEWO beim LVR ?

Damit der Landesverband Rheinland (LVR) einen Antrag auf Bewo bewilligen kann benötigt er im Wesentlichen folgende Unterlagen einen Individuellen Hilfeplan, eine Fachärztlichen Notwendigkeitsbescheinigung und zur Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse einen Sozialhilfegrundantrag. Bei der Erstellung des Hilfeplans und der Beschaffung der notwendigen Unterlagen sind wir Ihnen gerne behilflich und reichen auch den Bewo-Antrag beim LVR ein.

An wen wendet sich das BEWO ?

Das Sozialbüro Borggreve bietet BEWO als Eingliederungshilfe  für psychisch kranke Menschen in Köln an. Eine psychische Erkrankung alleine ist aber noch kein ausreichender Grund Betreutes Wohnen in Anspruch zu nehmen. Psychisch Kranke Menschen die im Laufe ihres Lebens  ihre  praktische Lebensführung nicht mehr eigenständig hinbekommen und insbesondere in ihrer Fähigkeit bedroht sind eigenständig wohnen zu können, sind diejenigen, die das Bewo unterstützen kann. Zu diesem Einschränkungen kann auch zählen, wenn die soziale Eingliederung und die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft  insgesamt eingeschränkt ist. Menschen bei denen eine Suchterkrankung im Vordergrund steht, können vom Sozialbüro Borggreve leider  nicht betreut werden. Hier sind wir aber gerne bereit mit ihnen entsprechende fachkundige Kolleginnen und Kollegen zu finden, die in diesen Bereich der Behinderung arbeiten.

Kann das BEWO direkt anfangen ?

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) als Kostenträger des Betreuten Wohnens finanziert  diese Leistung erst nach Prüfung und Bewilligung  eines Antrags. In dringenden Fällen, in denen eine möglichst rasche Hilfestellung erfolgen sollte oder muß, sind wir natürlich gerne auch bereit, auch schon vor der Bewilligung der Leistung über den Landschaftsverband tätig zu werden. Das Kostenrisiko liegt dann beim Sozialbüro Borggreve, – nicht bei ihnen als Betreute oder Betreutem des Sozialbüro Borggreve.

Bin ich behindert ?

Hier wird von Behinderung gesprochen. Was ist damit gemeint ? Eine Behinderung ist dann gegeben, wenn aufgrund einer Erkrankung oder Verletzung Einschränkungen für ihr Leben in ihrer eigenen Wohnung, ihren Kontakt mit anderen Menschen und in ihrer Fähigkeit zu arbeiten eingetreten sind. Während in früheren Zeiten Behinderung als eine individuelle Eigenschaft einer Person verstanden wurde und meistens mit den Folgen einer Erkrankung oder Verletzung etc. verknüpft war, wird heute die Behinderung stärker in Zusammenhang gebracht mit dem gesamten Lebenshintergrund in dem ein Mensch lebt. Eine bestehene Krankheit alleine würde nach diesem Verständnis dann noch nicht bedeuten, dass eine Behinderung existiert. Heute bezieht man in die Betrachtung der Behinderung neben den Krankheitsfaktoren auch die Kontextfaktoren, wie Aktivitäten und die Umweltfaktoren mit ein. Hier wird genau betrachtet, in welchen Bereichen ein Mensch konkret an der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft gehindert ist. Dieses Modell bezieht so auch mit ein, das Behinderungsfolgen zumindest teilweise verändert werden können und Einschränkung an der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben mit Unterstützung von Außen und eigenem Handeln verändert werden können. Diese Einschränkungen …