BEWO

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Das Betreute Wohnen ist eine Form der Eingliederungshilfe, und wird im Wesentlichen vom Landschaftsverband Rheinland finanziert.

D.h. das wir sie dann unterstützen können, wenn sie in ihrem normalen Lebensumfeld aufgrund ihrer psychischen Erkrankung nicht gut alleine zurechtkommen.

Probleme im Wohnbereich, wie das Scheitern an Ordnung und Sauberkeit, sowie die Kapitulation vor Formularen, und Anforderungen der Ämter und der Banken sind oft Anlässe zum Beginn des Betreuten Wohnens.

Wenn auch noch ein starker Rückzug in die eigene Wohnung stattfindet und man eigentlich kaum noch einem Menschen begegnet und damit auch wegen ausbleibender Arztkontakte die eigene Gesundheit gefährtdet, kann das Wohnen in der eigener Wohnung evtl. gefährdet sein.

Oft sind in diesem Zusammenhang dann auch eine Freizeitgestaltung, wie andere Menschen sie kennen, die Pflege von Freundschaften und die Teilnahme an kulturellen und politischen Veranstaltungen nicht mehr möglich.

Auch wenn es noch nicht so weit gekommen ist, – sie aber wieder aktiver werden wollen würden wir uns über ihren Anruf/ihre Mail etc. freuen.

Das Betreute Wohnen unterstützt sie Zuhause, in ihrem sozialen Umfeld, bei Ämtern und Behörden.
D.h. wir kommen auf sie zu, und unterstützen sie in ihrer Wohnung und in ihrem Lebensumfeld.

Das Betreute Wohnen ist zeitlich befristet, – kann aber z.B. nach einem oder zwei Jahren verlängert werden, – wenn ihre Unterstützung weiter notwendig ist.

Unser Ziel ist die Erhaltung und der Ausbau ihres eigenständigen Wohnens.

Da jeder Mensch anders ist und jeweils auch andere Stärken und Probleme hat, legen wir mit ihnen in einem Hilfeplan die individuellen Schwerpunkte ihrer Unterstützung fest.

Das Betreute Wohnen kann aber Psychotherapie nicht ersetzen. Betreutes Wohnen kann aber Psychotherapie sehr gut ergänzen.