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BEWO

Das Betreute Wohnen ist eine Form der Eingliederungshilfe, und wird im Wesentlichen vom Landschaftsverband Rheinland finanziert. D.h. das wir sie dann unterstützen können, wenn sie in ihrem normalen Lebensumfeld aufgrund ihrer psychischen Erkrankung nicht gut alleine zurechtkommen. Probleme im Wohnbereich, wie das Scheitern an Ordnung und Sauberkeit, sowie die Kapitulation vor Formularen, und Anforderungen der Ämter und der Banken sind oft Anlässe zum Beginn des Betreuten Wohnens. Wenn auch noch ein starker Rückzug in die eigene Wohnung stattfindet und man eigentlich kaum noch einem Menschen begegnet und damit auch wegen ausbleibender Arztkontakte die eigene Gesundheit gefährtdet, kann das Wohnen in der eigener Wohnung evtl. gefährdet sein. Oft sind in diesem Zusammenhang dann auch eine Freizeitgestaltung, wie andere Menschen sie kennen, die Pflege von Freundschaften und die Teilnahme an kulturellen und politischen Veranstaltungen nicht mehr möglich. Auch wenn es noch nicht so weit gekommen ist, – sie aber wieder aktiver werden wollen würden wir uns über ihren Anruf/ihre Mail etc. freuen. Das Betreute Wohnen unterstützt sie Zuhause, in ihrem sozialen Umfeld, bei Ämtern und Behörden. D.h. …

An wen wendet sich das BEWO ?

Das Sozialbüro Borggreve bietet BEWO als Eingliederungshilfe  für psychisch kranke Menschen in Köln an. Eine psychische Erkrankung alleine ist aber noch kein ausreichender Grund Betreutes Wohnen in Anspruch zu nehmen. Psychisch Kranke Menschen die im Laufe ihres Lebens  ihre  praktische Lebensführung nicht mehr eigenständig hinbekommen und insbesondere in ihrer Fähigkeit bedroht sind eigenständig wohnen zu können, sind diejenigen, die das Bewo unterstützen kann. Zu diesem Einschränkungen kann auch zählen, wenn die soziale Eingliederung und die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft  insgesamt eingeschränkt ist. Menschen bei denen eine Suchterkrankung im Vordergrund steht, können vom Sozialbüro Borggreve leider  nicht betreut werden. Hier sind wir aber gerne bereit mit ihnen entsprechende fachkundige Kolleginnen und Kollegen zu finden, die in diesen Bereich der Behinderung arbeiten.

Kann das BEWO direkt anfangen ?

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) als Kostenträger des Betreuten Wohnens finanziert  diese Leistung erst nach Prüfung und Bewilligung  eines Antrags. In dringenden Fällen, in denen eine möglichst rasche Hilfestellung erfolgen sollte oder muß, sind wir natürlich gerne auch bereit, auch schon vor der Bewilligung der Leistung über den Landschaftsverband tätig zu werden. Das Kostenrisiko liegt dann beim Sozialbüro Borggreve, – nicht bei ihnen als Betreute oder Betreutem des Sozialbüro Borggreve.

Bin ich behindert ?

Hier wird von Behinderung gesprochen. Was ist damit gemeint ? Eine Behinderung ist dann gegeben, wenn aufgrund einer Erkrankung oder Verletzung Einschränkungen für ihr Leben in ihrer eigenen Wohnung, ihren Kontakt mit anderen Menschen und in ihrer Fähigkeit zu arbeiten eingetreten sind. Während in früheren Zeiten Behinderung als eine individuelle Eigenschaft einer Person verstanden wurde und meistens mit den Folgen einer Erkrankung oder Verletzung etc. verknüpft war, wird heute die Behinderung stärker in Zusammenhang gebracht mit dem gesamten Lebenshintergrund in dem ein Mensch lebt. Eine bestehene Krankheit alleine würde nach diesem Verständnis dann noch nicht bedeuten, dass eine Behinderung existiert. Heute bezieht man in die Betrachtung der Behinderung neben den Krankheitsfaktoren auch die Kontextfaktoren, wie Aktivitäten und die Umweltfaktoren mit ein. Hier wird genau betrachtet, in welchen Bereichen ein Mensch konkret an der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft gehindert ist. Dieses Modell bezieht so auch mit ein, das Behinderungsfolgen zumindest teilweise verändert werden können und Einschränkung an der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben mit Unterstützung von Außen und eigenem Handeln verändert werden können. Diese Einschränkungen …

Was macht BEWO konkret ?

Kurz gesagt, das Bewo unterstützt sie dort, wo sie konkret Unterstützung benötigen. Wenn sie wieder die Dinge, die aktuell nicht optimal laufen, zukünftig wieder selbstständig machen möchten, oder zumindest  diese Dinge zukünftig teilweise selbstständig erledigen möchten, können wir sie unterstützen. Wenn sie Dinge gar nicht mehr alleine erledigen können, zum Beispiel aufgrund einer körperlichen Behinderung, oder weil die Konzentration auf bestimmte Tätigkeiten ihnen auf Dauer zu schwer fällt, gibt es Dienste und Menschen die ihnen Tätigkeiten abnehmen können (Putzhilfen, Fahrdienste, oder auch gesetzliche Betreuer). Das Betreute Wohnen arbeitet gerne auch mit diesen Diensten zusammen. Wenn sie es wünschen und es notwendig ist, können wir diese Leistungen auch gerne mit ihnen beantragen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es bestimmte Bereiche gibt, in denen das Betreute Wohnen besonders hilfreich sein kann. Diese Themen werden hier ausführlich dargestellt.  

Was ist BEWO ?

Das Betreute Wohnen ist eine Form der Eingliederungshilfe, und wird im Wesentlichen vom Landschaftsverband Rheinland finanziert. D.h. das wir sie dann unterstützen, wenn die Integration in ihr normales Lebensumfeld, krankheitsbedingt, nicht gut funktioniert. Wenn ihr eigenständiges Wohnen eventuell sogar schon gefährdet ist, oder Sie nicht mehr so zufrieden sind, damit wie sie wohnen und leben, können wir Sie unterstützen. Das Betreute Wohnen kann aber Psychotherapie nicht ersetzen. Betreutes Wohnen kann aber Psychotherapie sehr gut ergänzen. Das Betreute Wohnen  unterstützt sie zuhause, in ihrem Sozialen Umfeld , bei Ämtern und Behörden. D.h. wir kommen auf Sie zu, und unterstützen Sie in Ihrer Wohnung und in ihrem Lebensumfeld. Das Betreute Wohnen ist zeitlich befristet, – kann aber z.B. nach einem oder 2 Jahren verlängert werden, wenn die Unterstützung weiter notwendig ist. Unser Ziel ist die Erhaltung und der Ausbau ihres eigenständigen Wohnens. Da jeder Mensch anders ist und jeweils auch andere Stärken und Probleme hat, legen wir mit ihnen die individuellen Themen und Schwerpunkte ihrer Unterstützung fest.

Sind Betreuungsplätze frei ?

Es sind wieder Betreuungsplätze beim Sozialbüro Borggreve frei. Wenn Sie selber für sich oder für Angehörige oder Klientinnen/Klienten einen Betreuungsplatz suchen,  können sie gerne telefonisch oder per E-Mail oder über unser Kontaktformular ein Informationsgespräch mit uns ausmachen. Ein Informationsgespräch kann auch gerne kurzfristig bei ihnen Zuhause stattfinden, wenn sie eine betreuende Unterstützung für sich selber suchen. Ein Termin in den Räumen einer zuweisenden Institution, oder in den Praxisräumen des Sozialbüro Borggreve in der Ostheimer Straße 28 ist natürlich ebenso möglich. Bei der Beantragung dieser Hilfen beim Landschaftsverband Rheinland ist das Sozialbüro Borggreve natürlich gerne bereit, die erforderlichen Unterlagen mit zu beschaffen, sowie mit den Interessentinnen und Interessenten kurzfristig einen Hilfeplan zu schreiben. [si-contact-form form=’3′]