Beantragung, Los gehts

Kostet mich
das BEWO etwas ?

Der Landschaftsverband Rheinland als Sozialhilfeträger kann das Betreute Wohnen nur denjenigen Menschen bezahlen, die in ihrem Einkommen und Vermögen unterhalb bestimmter Freibeträge liegen.
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Der Landschaftsverband muss deshalb die wirtschaftlichen Verhältnisse derjenigen Menschen prüfen, die BEWO-Leistungen beantragen.

Wir können gerne mit ihnen berechnen, ob ihr Einkommen/Vermögen unterhalb der LVR-Freibeträge liegt.

Damit der Landschaftsverband ihre wirtschaftlichen Verhältnisse prüfen kann, müssen sie in einem Vordruck (Sozialhilfegrundantrag) offenlegen, welches Einkommen sie haben und ob sie Vermögen haben.

Ebenso müssen Sie benennen, welche Kosten sie über Miete oder Versicherungen haben, weil diese Angaben in der Berechnung nämlich ihr Einkommen mindern.
Lebensversicherungen, bei denen ja Rücklagen als Vermögen aufbebaut werden, machen eine Finanzierung des BEWO unmöglich wenn der Rückkaufwert einer Lebensversicherung oberhalb von 2600€ liegt.

As Faustregel können Sie davon ausgehen, dass sie keinen eigenen Beitrag zum Betreuten Wohnen leisten müssen,

  • wenn sie vom Sozialamt Sozialhilfe oder Grundsicherung beziehen,
  • oder Empfänger von Arbeitslosengeld II (Hartz VI) sind.

Sie müssen in diesem Sozialhilfegrundantrag auch angeben, ob es unterhaltspflichtige Angehörige gibt.

Unterhaltspflichtige Angehörige sind im Wesentlichen Eltern, aber auch Ehegatten.
Auch Kinder, die über eigenes Einkommen oder Vermögen verfügen können unterhaltspflichtig sein.

Eltern von Kindern mit Behinderungen werden aber maximal mit einem pauschalierten Betrag von aktuell ca. 36 € monatlich vom Landschaftsverband zur Zuzahlung zu Leistungen des Betreuten Wohnens herangezogen.

Bei Kindern von Menschen die Betreutes Wohnen beantragen, gibt es eine solche pauschalierte Zuzahlung zum Unterhalt nicht.
Hier wird individuell berechnet, ob Kinder Unterhalt zahlen müssen.